Der erste Nachmittag läuft meist so: Auto abstellen, die Market Street hinunter, am Museum vorbei zum Hafen, wo die Trawler liegen. Dann die Straße um die Landzunge herum bis zum Point. Und dort stehst du, den Leuchtturm im Rücken, vor dir Kinder, die vom Rand des Gezeitenbeckens springen, und merkst, dass der Rest des Programms auf morgen wandert. Fast alles, was in Mossel Bay sehenswert ist, liegt auf gut anderthalb Kilometern zwischen Museum und Leuchtturm. Nur die Höhlen von Pinnacle Point, die Robbeninsel und das Wildreservat brauchen Auto oder Boot.
Elf Orte stehen auf dieser Seite, jeder mit eigener Unterseite: was es ist, wie lange du brauchst, was es kostet und wann es sich lohnt. Die Reihenfolge ist Geografie, kein Ranking. Das Museum steht vorn, weil du dort ohnehin anfängst.
- Orte
- 11acht davon zu Fuß vom Museum
- Eintritt
- meist freiMuseum, Boot, Höhlentour und Game Drive extra
- Trail
- rund 13 kmvom Leuchtturm nach Dana Bay
- Beste Monate
- Juni bis NovemberWale vor dem Point, Baden ab Dezember
Am Hafen und im Zentrum
Eine Mühle mit einem Schiff darin, ein Baum mit Briefkasten, ein Hafen, der noch arbeitet, und der Strand gleich daneben. Das Zentrum von Mossel Bay ist klein, und alles liegt auf einem Kilometer.
- Dias-Museum erzählt die Landung von 1488 in einer Mühle von 1901, mit einem Schiff in der Halle, einem Muschelmuseum und einem Garten.
- Post Office Tree ist ein Milkwood-Baum, an dem 1500 oder 1501 ein Brief in einem Schuh hing. Der Briefkasten darunter funktioniert bis heute.
- Santos Beach ist der Stadtstrand: Sand, Rasen, Pavillon, nach Norden in die Bucht gerichtet und deshalb ruhig.
- Hafen und Kaai 4 ist ein Arbeitshafen mit Mole von 1912, von dem die Boote zur Robbeninsel ablegen, und mit Kaai 4, wo abends die Feuer brennen.
The Point und Cape St Blaize
Die Landzunge im Süden der Stadt: oben ein Leuchtturm von 1864, darunter eine Höhle, unten ein Gezeitenbecken zwischen den Felsplatten. Hier endet die Bucht, und draußen liegt die Robbeninsel.
- Leuchtturm Cape St Blaize steht seit 1864 auf der Landspitze, 14 Meter Turm auf 73 Meter Fels, und wird bis heute betrieben.
- St Blaize Cave ist die Höhle direkt unter dem Leuchtturm, seit Jahrtausenden bewohnt und 1888 ausgegraben; hier beginnt der Trail.
- The Point ist die Landzunge mit dem Gezeitenbecken zwischen den Felsplatten, dem Surfspot davor und den Restaurants am Wasser.
- Seal Island ist die Robbeninsel draußen in der Bucht; eine Stunde mit dem Schoner ab Hafen, und dazu die Frage nach den Haien.

Nach Westen: Klippen und Höhlen
Hinter dem Leuchtturm dreht die Küste nach Westen und wird steil. Ein Küstenweg über den Klippen, und ein paar Kilometer weiter die Höhlen, in denen die ältesten Spuren moderner Menschen liegen.
- St Blaize Trail führt von der Höhle unter dem Leuchtturm die Klippen entlang bis Dana Bay, rund 13 Kilometer, ohne Schatten.
- Pinnacle Point birgt die Höhlen, in denen Menschen vor 164.000 Jahren Muscheln aßen und Ocker rieben; Welterbe seit 2024, nur mit Führung.

Im Hinterland
Eine knappe halbe Stunde landeinwärts, und aus Fynbos an der Küste wird ein Reservat mit Elefanten. Für den Tag, an dem das Meer Pause hat.
- Botlierskop ist ein privates Wildreservat auf halbem Weg nach George, 6.000 Hektar mit Big Five, Game Drive am Vormittag oder am Nachmittag.
Ein Tag, zwei Tage, drei
Mit einem Tag gehst du morgens ins Dias-Museum, wirfst am Post Office Tree eine Karte ein, isst am Hafen und verbringst den Nachmittag am Point, im Becken oder auf den Felsen, bis die Sonne hinter dem Leuchtturm steht. Mit zwei Tagen kommen das Boot zur Robbeninsel am Morgen und die Führung durch Pinnacle Point am Nachmittag dazu. Die Tour buchst du vorher. Der dritte Tag gehört dem St Blaize Trail, oder, wenn die Beine nicht wollen, dem Game Drive in Botlierskop.
Unser TippDie Höhlentour nach Pinnacle Point und das Boot zur Robbeninsel buch am ersten Abend für den zweiten Tag; beides läuft in kleinen Gruppen und nach Wetter. Alles andere in Mossel Bay geht ohne Plan.
Häufige Fragen zu den Sehenswürdigkeiten
Was muss man in Mossel Bay gesehen haben?
Das Dias-Museum mit der Karavelle und dem Post Office Tree, den Leuchtturm von Cape St Blaize mit der Höhle darunter, das Gezeitenbecken am Point und, mit Führung, die Höhlen von Pinnacle Point. Bis auf Pinnacle Point, die Robbeninsel und Botlierskop liegt alles in Mossel Bay auf gut anderthalb Kilometern.
Kostet Sehenswertes in Mossel Bay Eintritt?
Wenig. Leuchtturm von außen, St Blaize Cave, The Point, Santos Beach, Hafen und St Blaize Trail sind frei. Das Dias-Museum mit dem Post Office Tree nimmt einen kleinen Eintritt; die Bootstour zur Robbeninsel, die Führung durch Pinnacle Point und der Game Drive in Botlierskop kosten extra, die Preise mit Stand stehen auf den Unterseiten.
Reicht ein Tag für Mossel Bay?
Für Museum, Post Office Tree, Hafen, Point und Leuchtturm ja, zu Fuß. Mit zwei Tagen kommen die Bootstour zur Robbeninsel und die Führung durch die Höhlen von Pinnacle Point dazu. Der dritte gehört dem St Blaize Trail. Oder Botlierskop.
Was ist Pinnacle Point?
Eine Gruppe von Höhlen in den Klippen sechs Kilometer westlich von Mossel Bay, in denen Menschen vor 170.000 bis 40.000 Jahren lebten. Die ältesten Belege für Meeresnahrung und Ocker als Farbstoff sind rund 164.000 Jahre alt; seit 2024 UNESCO-Welterbe. Besuch nur mit Führung über Point of Human Origins.
Wann ist die beste Zeit für die Sehenswürdigkeiten in Mossel Bay?
Zum Baden am Santos Beach und im Gezeitenbecken Dezember bis März, für Wale vom Leuchtturm und vom St Blaize Trail aus Juni bis November. Museum, Höhlen und Botlierskop gehen das ganze Jahr; die Weihnachtsferien sind voll, im Winter hast du den Point fast für dich.
